Spendenaufruf: Crypto-Stick-Projekt möchte OpenSC-Integration und braucht noch 400 Euro
Das Crypto-Stick-Projekt möchte seinen verschlüsselten USB-Stick kompatibel zu dem weit verbreiteten Standard-Framework Open SC machen. Von den dafür notwendigen 900 Euro Spenden für einen externen Entwickler hat man bereits 500 eingesammelt. Das fehlende Geld soll jetzt ein Spendenaufruf bringen.
"PKCS11# ist der Standard, geht es um Schlüsseldienste auf Smartcards, auch mit Anwendungen wie Firefox, Truecrypt, Thunderbird, Putty und vielen anderen. Unser aktueller Treiber funktioniert, ist aber mangels freiem Quelltext nicht gut integriert und es mangelt an Support." erklärt die German Privacy Foundation in einer Pressemitteilung. Das Open-SC-Framework dagegen sei die "dominierende Open-Source-PKCS11#-Bibliothek", ließe sich aber noch nicht mit dem Crypto Stick zusammen verwenden. Die Stiftung wolle aber volle Kompatibilität, sowohl lesend als auch schreibend, und dafür einen Open-Source-Treiber für alle Anwender des Crypto-Sticks erreichen. Recherchen zufolge koste die externe Entwicklung 900 Euro, wovon bereits 500 Euro aus Spenden vorlägen.
Auf dem Crypto-Stick lassen sich mehrere Zertifikate, zum Beispiel für sichere E-Mail-Kommunikation oder die Entschlüsselung von Festplatten unterbringen. Das Linux-Magazin 12/10 hat den Stick getestet, mittlerweile liegt bereits eine zweite Generation der roten USB-Hardware vor.
Wer direkt an das Crypto-Stick-Projekt spenden möchte, kann das entweder via Paypal oder E-Mail machen (spende@privacyfoundation.de), oder aber über die in der Pressemitteilung genannte Bankverbindung.





