Die direkt im Hauptspeicher vorgehaltenen Daten versprächen gegenüber einem herkömmlichen Datenbankzugriff eine deutliche Leistungssteigerung und bilden so ein performantes Fundament für die geplanten Cloud-Angebote der Software AG, heißt es zur Kaufentscheidung. Terracotta nutzt dazu den auch als freie Version verfügbaren Ehcache und die Speicherverwaltung Big Memory. Das Unternehmen Terracotta beschäftigt rund 55 Mitarbeiter und hat seinen Sitz in San Francisco.

Zur Zukunft des Open-Source-Modells von Terracotta heißt es: "Darüber hinaus wird die Software AG die Open-Source-Gemeinde von Terracotta weiterhin voll unterstützen und die fortschrittliche In-Memory-Technologie weiterentwickeln." Die beiden Hersteller zählen rund 500.000 Open-Source-Installationen mit Terracotta-Technologien. Auch Amit Pandey, Chef von Terracotta, spricht sich dafür aus: "Sowohl Terracotta als auch die Software AG werden die Investitionen in die Entwicklung unserer Technologien fortsetzen und die lebendige Open-Source-Tradition von Ehcache und Quartz weiter pflegen und unterstützen."

Die Software AG will im vierten Quartal 2011 kombinierte Produkte aus der Übernahme auf den Markt bringen. Bis dahin muss die Transaktion aber erst abgeschlossen sein. Das soll bereits im Juni der Fall sein, der Aufsichtsrat der Software AG hat dem Handel bereits zugestimmt.