Open Source im professionellen Einsatz

Skype 2.2 Beta für Linux bringt Access

07.04.2011

Mit der Integration des kostenpflichtigen Hotspot-Service Skype Access wartet die Testversion von Skype 2.2 für Linux auf.

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Laut Anbieter ermöglicht Skype Access den potenziellen Zugriff auf rund 500.000 WLAN-Hotspots weltweit, deren Nutzung über das Skype-Guthaben abgerechnet wird. Wie gewohnt hinkt die Linux-Ausgabe mit diesem Feature der Windows-Version hinterher. Die Skype-Entwickler haben sich zudem der Beseitigung einiger Fehler gewidmet. So sollen Ubuntu-Nutzer mit der 2.2 keine Probleme mehr mit konkurrierenden Einstellungen von Pulseaudio haben, bei Linuxen mit KDE wiederum funktioniere jetzt der voreingestellte Oxygen-Style. Möglich sind nun auch parallele Anrufe, damit können weitere Anrufe bei einer bereits bestehenden Verbindung angenommen werden, während der aktuelle Gesprächspartner auf "hold" gestellt wird. Es sind auch Telefonkonferenzen mit den beiden Anrufern möglich. Durch aufgefrischte Bibliotheken sollen sich allgemein die Audio- und Videoqualität verbessert haben.

Skype mit dem Hotspot-Service Access.

Die Änderungen aber auch die bestehenden Bugs sind bei Skype nachzulesen, was sich empfiehlt, weil einige Distributionen spezifische Probleme mit Skype haben. Zu letzteren zählt, das Skype sich nicht auf Ubuntu 11.04 installieren lässt. Skype verweist bei diesem Fehler aber auf die Mängelliste von Ubuntu, wo dieser Fehler - auch mit anderen Programmen wie Dropbox - bereits diskutiert wird.

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