Den Name "Superior Haskell Interaction Mode for Emacs" (Shime) habe er schamlos beim Lisp-Modus Slime abgekupfert, schreibt der Entwickler in seinem Blog. Seine neue Erweiterung hat Done nach eigenen Angaben aus Unzufriedenheit mit dem bestehenden Modus Inf-Haskell entwickelt.

Shime befindet sich im Anfangsstadium und bietet ein rudimentäres REPL (Read-Eval-Print-Loop), das Haskell-Codern zur interaktiven Entwicklung ihrer Programme dient. Dabei kommuniziert der Emacs-Modus über eine Pipe mit dem Haskell-Interpreter GHCi. Eine Beispielsitzung zeigt der Autor in seinem Blogeintrag. Dort beschreibt Chris Done auch seine Pläne für die Weiterentwicklung.

Der Modus besteht aus einer einzigen Emacs-Lisp-Datei und wird mit dem Kommando "M-x shime" aufgerufen. Den BSD-lizenzierten Quellcode gibt es in einem Github-Repository.