Mit unfangreichen Bugfixes, Patches und Erweiterungen kommt auch das zweite Update Pack für Suses Kassensystem POS (Point-Of-Sale) daher. Das sei maßgeschneidert für den Einzelhandel und beinhalte einen kompletten Verzeichnisdienst inklusive Administrationsserver und Verwaltung für die Maschinen einzelner Niederlassungen, schreibt Suse in der Ankündigung.

Die Verbesserungen in Sachen Sicherheit umfassen demzufolge die volle Verschlüsselung der Festplatte (Daten- und Root-Partition) und damit die Möglichkeit, PCI-DSS-kompatible Bezahlsysteme zu erstellen. Darüber hinaus können Admins jetzt auch via Subskriptionen die Softwareinstallationen im Unternehmen selbst verwalten und so die für Compliance-Bestimmungen wichtigen Security Policies nachweisbar erzwingen.

Ansonsten bringen die Nürnberger noch RAID-1-Support, PXE-Images mit Mirror-Funktionen, Rollback und Deployment mit KIWI-Images (das Linux-Magazin berichtete). Meike Chabowski, Produkt Marketing Manager bei Suse, zufolge "verwenden 70 Prozent der US-Fortune 100 im Bereich der Handelsunternehmen und Geschäfte bereits SLES, zum Beispiel National Vision, Coop oder Walgreens."