Open Source im professionellen Einsatz

Roboter kosten Jobs

18.01.2016

Eine Studie des World Economic Forum (WEF), die jetzt im Schweizer Wintersportort Davos vorgestellt wurde, prophezeit den Verlust von 5,1 Millionen Arbeitsplätzen in den nächsten 15 Jahren durch den zunehmenden Einsatz von Robotern und künstlicher Intelligenz.

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Insgesamt sollten der Studie "Future of Jobs" zufolge sogar 7,1 Millionen Jobs verlorengehen, allerdings würden auch zwei Millionen neu geschaffen. Zwei Drittel der verschwindenden Arbeitsplätze sollen in den Bereichen Büro und Verwaltung angesiedelt sein, wo intelligente Maschinen Routinearbeiten übernehmen. Betroffen seien alle Branchen, besonders jedoch das Gesundheitswesen (wo sich Telemedizin durchsetzen soll), gefolgt vom Energiewesen und dem Finanzsektor. Außerdem sieht der Report besonders Frauen als Verlierer dieser Entwicklung, weil sie häufig Jobs in langsam wachsenden Sektoren wie der Verwaltung oder dem Verkauf hätten. Während bei Männern auf drei verlorene Jobs ein neuer käme, gingen bei Frauen fünf Jobs pro neu gewonnenem verloren.

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