Open Source im professionellen Einsatz

Robolinux mit Support für Netflix

30.06.2014

Robolinux installiert ein Debian, das Windows als virtuelle Maschine betreibt und ein Backup in der Linux-Partition sichert. Version 7.5.4 bringt Neuerungen für die Windows-User mit.

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Netflix läuft laut Ankündigung nun auch in Robolinux, das nötige Plugin wurde im Bereich "Propietary & Other Software Installers" ergänzt und lässt sich mit einem Mausklick installieren. Allerdings dürfte diese Neuerung nur Amerikaner beglücken, da Netflix in Deutschland nicht verfügbar ist. Im selben Bereich befindet sich nun auch der beliebte Linux Plex Media Server.

Skype ist nun in Version 4.3 verfügbar, Kdenlive steht als Video Editor zur Verfügung. Ein Firefox-Installer soll verhindern, dass Debian Firefox mit Iceweasel-Updates überschreibt. Die Macher von Robolinux raten den Anwendern, die Browser des Linux-Systems zu verwenden und aus Sicherheitsgründen nicht über Windows ins Internet zu gehen.

Des Weiteren liegt Unetbootin in einer neuen Version vor. Dank der ebenfalls mitgelieferten EXE-Datei des Linux Live Creators können Nutzer Robolinux auf einem USB-Stick installieren. Nicht zuletzt wurden für das Gastsystem Debian die Sicherheitsupdates ergänzt.

Robolinux: Screenshot der Webseite.

Insgesamt ist Robolinux eine etwas merkwürdige, halbkommerzielle Mischung aus Linux und Windows, die Usern unter anderem dabei helfen soll, weiterhin ihr geliebtes Windows XP verwenden zu können. Während die 32- und 64-Bit-Images für Debian kostenlos zum Download bereitstehen, gibt es die "Robolinux Stealth VM Software" gegen Geld. Die Software installiert unter Opensuse, Ubuntu und Linux Mint eine Virtualbox, in der Windows XP und Windows 7 als VM laufen. Zugleich verwandelt sie das Laufwerk C: in ein portables VDI-Image für Virtualbox.

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