Open Source im professionellen Einsatz

RethinkDB 1.11 mit Query Profiler

27.11.2013

RethinkDB 1.11 kann die Performance von ReQL-Queries messen, passt den Streaming-Algorithmus an und erweitert die Datenbank um neue Kommandos.

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Der neue Query Profiler von RethinkDB 1.11 testet die Performance von ReQL-Anfragen, dabei handelt es sich um die Query Language von RethinkDB. Er lässt sich laut Blogeintrag einfach aktivieren und liefert bei jedem Durchgang Ergebnisse von Anfragen. Auf diese Weise muss der DB-Admin die Flaschenhälse nicht mehr in Einzelschritten nachvollziehen.

Passend dazu reduziert ein verbesserter Streaming-Algorithmus die Batch-Größen abhängig vom Umfang der Dokumente und von der Anfragedauer. Zuvor besaßen die Batches feste Größen von 1 MByte für die Kommunikation zwischen Nodes im Cluster und 1000 Dokumenten beim Austausch zwischen Server und Client. Gerade bei großen Dokumenten würde sich die Latenzzeit deutlich verringern.

Die Schreibzugriffe pro Transaktionen wurden von drei auf zwei reduziert, separate Schreibzugriffe finden werden nun in einem Vorgang zusammengefasst. RethinkDB liest nun dank Parallelisierung mehr Daten auf einmal von der Festplatte, Clients liefern Zeilen nun als Json-Dateien zurück. Die Kommandos "indexStatus" und "indexWait" vereinfachen den Umgang mit dem Secondary Index, auch ein "sync"-Befehl für Soft Durability wurde ergänzt. In diesem Modus gibt RethinkDB sofortiges Feedback zu Schreibzugriffen, ohne dass diese bereits auf der Festplatte sein müssen.

Ansonsten verfolgen die Macher der Datenbank weiterhin den Plan, Anfang 2014 eine LTS-Release zu veröffentlichen. Bis dahin lässt sich die aktuelle Version in Form von Paketen für verschiedene Linux-Distributionen über die Webseite herunterladen.

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