Reposurgeon 0.1 ändert Metadaten in Versionskontrollsystemen
Eric S. Raymond hat ein Tool in Version 0.1 herausgebracht, das bei einer Reihe Versionskontrollsystemen die nachträgliche Änderung von alten Kommentaren, Commits und Metadaten ermöglicht.
Der Repository-Chirurg ("reposurgeon") sei für solche Szenarien gut, in denen etwa alte patentierte Code-Teile rausfliegen sollen, damit sie nicht bei jedem Klon verbreitet werden. Auch Junk-Commits, die bei Konversionen entstehen, können so den Ausgang finden. Raymond versteht sein Tool als waschechten Editor: Mittels eigener Mini-Programmiersprache selektiert der Anwender die gewünschten Daten. Aus der Versionsgeschichte werde etwa Beiträger, Datumsangaben oder Kommentare als Text herausgezogen, der verändert und zurückgespeichert werden kann. Reposurgeon soll mindestens für die Histories von Revision Control System (RCS), Concurrent Versions System (CVS), Subversion, Git, Mercurial und Bazaar funktionieren.
Raymond beschreibt seine der Intention nach CVS-übergreifende Errungenschaft ausführlich in einem Blog-Announcement. Die spartanische Projektseite nennt BSD als Lizenz, eine Manpage für das Kommandozeilentool gibt es auch schon.





