Open Source im professionellen Einsatz

Release-Kandidat von FreeNAS 8.0

21.02.2011

FreeNAS entwickelt sich immer mehr zur ZFS-Storage-Lösung.

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Der erste Release-Kandidat der freien Storage-Distribution FreeNAS bringt gegenüber den vorangegangenen Beta-Versionen einige Verbesserungen mit. Im Mittelpunkt steht die Verbesserung des ZFS-Supports, bei dem nun ein Wizard den Administrator beim Anlagen von ZFS-Volumes mit Cache-, Log- und Spare-Devices unterstützt. Darüber hinaus haben die Entwickler das User-Management in der GUI verbessert. Basis für FreeNAS 8.0 ist FreeBSD 8.2. Künftige Änderungen sollen dann in FreeNAS-Versionen wie 8.1 einfließen, bis es bei der Versionsnummer mit der verwendeten FreeBSD-Version gleichzieht. Release-Notes und ISO-Images für 32 und 64 Bit finden sich unter http://sourceforge.net/projects/freenas/files/FreeNAS-8/.

Zwar ist es auch möglich das von FreeBSD bekannte UFS-Dateisystem zu verwenden, jetziger und künftiger Schwerpunkt der Entwicklung ist aber das von Solaris stammende ZFS-Dateisystem, das beispielsweise selbst RAID-Features und Snapshots ermöglicht. Die FreeNAS-Entwickler raten dazu, ZFS selbst dann zu einzusetzen, wenn das verwendete Storage-Gerät ein Hardware-RAID implementiert. Ein von FreeNAS bereitgestellter Storage-Pool lässt sich beispielsweis über NFS und Samba nutzen, wobei sich die Anwender unter anderem über Active Directory oder LDAP authentifizieren dürfen. Auch ein Export des Storage über iSCSI ist möglich.

[Diese Meldung stammt vom ADMIN-Magazin]

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