Open Source durch und durch, das sei Open Shift, schreibt Red Hat in seinem Announcement. Zwar ist die Plattform für Webentwickler schon länger erhältlich, doch die Enterprise-Edition hat der Hersteller erst jetzt als Generally Available (GA) freigegeben.

Open Shift Enterprise setzt auf RHEL, Jboss, Java, Ruby, Python, PHP und Perl und nutzt eine so genannte Cartridge-Architektur aus Virtualisierungscontainern (einer Kombination aus SELinux, Cgroups und Namespaces), um die Middleware-Services für Entwickler leichter skalierbar zu machen.

Red Hats Ashesh Badani (General Manager der Cloud Business Unit und von OpenShift) nennt das Produkt "die einzige offene PaaS-Umgebung für den Einsatz im eigenen Rechenzentrum". Den guten Chancen am Markt pflichtet in der Pressemitteilung auch die IDC bei: Stephen Hendrick, Group Vice President Application Development und Deployment Research spricht von 40 % zu erwartenden Zuwächsen im PaaS-Bereich, die sich auch im eigenen Rechenzentrum abspielen werden.