Basierend auf dem Kernel 2.6.18-120.el5 gibt es den Server für x86-Plattformen und deren 64-Bit-Erweiterungen von AMD und Intel, für Itanium-Prozessoren und die System P- und Z-Serien von IBM. Den Testern empfiehlt Red Hat eine frische Installation der Beta, ein Upgrade sei zwar möglich, funktioniere aber nicht unbedingt fehlerfrei, was die individuellen Anpassungen und Einstellungen betrifft. Außerdem scheitert ein Update mit zuvor separat installierten GFS2-Kernel-Modulen. Benutzer ohne Neigung, Version 5.3 zu testen, müssen sich bis Januar 2009 gedulden: Der Betatest endet Anfang Januar und das finale Release ist dann zu erwarten.

Zu den Bereichen in denen es Verbesserungen gibt, zählt Red Hat die Virtualisierung. Unterstützung von bis zu 126 CPUs im x86_64-Hypervisor und Treiber für die Gastrolle von RHEL 5.3 in KVM-Umgebungen kommen ebenfalls dazu. Beim Cluster-Einsatz zählt der Hersteller unter anderem Unterstützung für das GFS2-Cluster-Filesystem auf. Was die Interaktion mit Windows betrifft, hat Red Hat Samba auf die Versionsnummer 3.0.32 gebracht, die Windows Vista und den Windows Server 2008 unterstützt.

Ansonsten steckt eine Ladung neuer Gerätetreiber in der Beta. Dazu zählen - beim Desktop - solche für die ATI-Chips R400 und R500. Der Enterprise-Desktop testet zudem den Networkmanager 0.7. Ausführlich beschreiben die Release Notes die Neuerungen sowie die Installation