Red-Hat-Kunden gehen in die Wolke
Der Distributor Red Hat hat seine Subskriptionen um die Möglichkeit erweitert, das Linux wahlweise vom eigenen Server oder in der Amazon-Cloud zu nutzen.
Mit dem Feature "Red Hat Cloud Access" sollen Subskribenden von RHEL Premium ihr Linux sowohl intern im eigenen Rechenzentrum als auch als Cloud-Service nutzen können, ohne dass das Supportmodell anders werden muss. Alle Versionen von Red Hat Enterprise Linux ab 5.5 sollen dafür zeitgleich lokal und in der Wolke Amazon EC2 (Elastic Compute Cloud) verfügbar sein, damit Konsistenz beider Umgebungen gewährleistet ist. Das gilt bereits für alle mit Red Hat Enterprise Linux 5.5 angebotenen Funktionen. Dazu gehören Sicherheitsupdates und funktionale Erweiterungen.
Red Hat hat sein derzeitiges Linux in der Version 5.5 Ende März herausgebracht. Das Linux-Unternehmen gehörte schon Ende 2007 zu den Firmen, die mit dem Amazon-Dienst EC2 ins Cloud Computing einstiegen - allerdings hieß es da noch Software as a Service (SaaS). Auch Red Hats Community-Arm Fedora beschäftigt sich heute in einer eigenen Arbeitsgruppe mit Cloud Computing.
Wer sich für Cloud Computing interessiert oder sich noch nicht entschieden hat, ob es für ihn von Interesse ist, sollte einen Blick auf das Cloud-Bundle von Linux-Magazin Online werfen.





