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Red Hat Enterprise Linux 5.2 verspricht Energiesparfunktionen

Der amerikanische Linux-Distributor Red Hat hat seine Unternehmensplattform Red Hat Enterprise Linux (RHEL) auf Version 5.2 aktualisiert und verspricht Stromsparfunktionen, weiter verbesserte Virtualisierung und umfangreichere Hardwareunterstützung.

Insgesamt soll RHEL 5.2 in vielen Einsatzbereichen spürbar besser sein, darunter auch auf dem Desktop, bei Speicher- und Cluster-Funktionen, in der Systemleistung, bei den Netzwerkfunktionalitäten und der Sicherheit. Die integrierte Virtualisierung wurde auf Systeme mit bis zu 64 CPUs und bis zu 512 Gigabyte Speicher erweitert. Auch die Computerspeicherarchitektur NUMA (Non-Uniform Memory Architecture) für Multiprozessorsysteme wird nun unterstützt. Zudem verspricht der Hersteller geringeren Stromverbrauch, wenn CPU-Frequenzen in virtualisierten Umgebungen heruntergetaktet werden.

Für effizientere Energieausnutzung wirbt das Unternehmen auch mit der aktualisierten Hardwareunterstützung. Als Beispiel nennt Red Hat die Unterstützung von Intels Dynamic Acceleration Technology. Mit dieser Technologie werden Prozessorenkerne stillgelegt, während eine auf Single-Thread optimierte Anwendung einen Kern innerhalb abgesicherter thermischer Rahmenbedingungen gezielt übertakten darf.

Weitere Neuerungen betreffen umfangreiche Treiber-Updates für Speicher, Netzwerk- und Grafikgeräte, außerdem zertifiziert wurden IBMs neue Cell-Blade-Systeme mit Breitbandunterstützung (Broadband Engine), beworben mit dem Kürzel Cell BE. Die Desktop-Variante des Linux-Betriebssystems soll besseren Support für die Laptop-Funktionen Suspend und Wiederaufnahme des Betriebs bieten. Die Grafiktreiber wurden aktualisiert und die mitgelieferten Software-Anwendungen sind auf dem neuesten Stand gebracht, darunter beispielsweise OpenOffice 2.3 und Firefox v3.

RHEL 5.2 steht ab sofort zum Download zur Verfügung; Kunden mit einem laufenden Red-Hat-Abonnement erhalten die aktuelle Version automatisch. Gestern hatte das Unternehmen paravirtualisierte Treiber für das Linux-Betriebssystem veröffentlicht, die für den Einsatz von voll virtualisierten Red Hat Enterprise-Linux-Gastsystemen geeignet sind. Seit Version 5 hat RHEL die Open-Source-Virtualsierung Xen integriert (wir berichteten

(Britta Wülfing)
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