Man habe die Beschränkung auf einen Raspberry pro Kunde fallen gelassen, gibt die Raspberry Foundation auf ihrer Webseite bekannt. Beide Partner, die für die Herstellung des Mini-PCs (siehe den Testbericht im Linux-Magazin) zuständig seien. Farnell und RS Components hätten mittlerweile ihre Kapazitäten aufgestockt, um der überwältigenden Nachfrage gerecht zu werden. Das war auch bitter nötig, nachdem schon die Webseiten der Distributoren dem Ansturm von Kunden nicht standgehalten hatten - trotz ausdrücklicher Warnung der Foundation. Bestellungen gerieten da zum Hindernislauf, der phasenweise an Karl Valentins Buchbinder Wanninger oder Homers Odyssee erinnerte (siehe diesen Blogpost).

Gleich mehrere Pi zu bestellen, sei vor allem für Business-Kunden wichtig, schreibt die Foundation, aber auch für Schulen und Bildungseinrichtungen - für die er ursprünglich geplant war. Jetzt sei der richtige Zeitpunkt, einen zu ordern, betonen auch RS Components und Farnell in dem Announcement. Die Firmen rechnen aber offensichtlich dennoch mit einem großen Andrang, zwar sprechen sie davon, mehr Möglichkeiten der Vorausplanung beim Abarbeiten der Bestellungen zu brauchen, Lieferfristen nennen sie jedoch nicht.