Open Source im professionellen Einsatz

Raspberry Pi 2 käuflich

04.02.2015

Das neue Modell rechnet schneller, hat mehr Speicher und kostet kaum mehr als der Vorgänger, der von Anfang an nicht ganz auf dem Stand der SoC-Technik war.

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Das Her(t)zstück des Raspberry Pi 2 Modell B trägt den Namen BCM2836, hinter dem sich ein mit 900 MHz getakteter 4-Kern-ARMv7-Prozessor von Broadcom verbirgt. Der sorgt für eine nominell sechfach höhere Rechenleistung gegenüber dem alten Modell und verfügt dem Vernehmen nach über ein besseres Energiemanagement. Mit 1 GByte RAM bleibt die gleichgroß gebliebene Platine nicht mehr vor der Konkurrenz zu verstecken. Die 40 GPIO-Pins und bis zu vier vorgesehene USB-Geräte sorgen für den Kontakt nach außen. Der Grafikchip ist wie bisher ein Videocore IV, für den es auch einen freien Treiber gibt.

Beere stark: Raspberry Pi 2

Anders als die erste Beeren, für die es lange Wartelisten gab, kann nun jeder Verbraucher sich bald mit einer Platine eindecken. Distributor Farnell Element 14 jedenfalls versichert, seit dem 2. Februar auszuliefern und nennt 31,15 Euro als Preis. Die Kollegen von Golem.de haben die Platine schon einem ersten Test unterzogen und formulieren im Fazit: "Das Raspberry Pi 2 ist erwartungsgemäß schneller als das Pi 1 - solange keine Datei- oder aufwendigen Grafikoperationen zu bewältigen sind. Dann fühlt sich das Raspberry Pi 2 stellenweise immer noch unangenehm zäh an. Für den Einsatz als Mediencenter sind wir für die Zukunft allerdings optimistisch - einzig die aktuelle Full-HD-Performance macht noch etwas misstrauisch."

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