Die neue Release bringt erstmals KVM-Unterstützung auf ARM-Hardware. Voraussetzung dafür ist der Linux-Kernel 3.9 oder neuer sowie eine Cortex-A15 CPU. Für das VHDX-Format von Microsofts Hyper-V-Virtualisierung gibt es rudimentäre Lese-Unterstützung. Daneben kann Qemu nun VM-Images per SSH einlesen, was einem Patch des Libguestfs-Entwicklers Richard W.M. Jones zu verdanken ist.

Ebenfalls neu ist eine in GTK+ umgesetzte grafische Oberfläche für Qemu. Der VNC-Zugang über Websockets lässt sich nun per Transport Layer Security (TLS) verschlüsseln. Beim Qemu-Einsatz auf Windows soll es zudem deutliche Performance-Steigerungen geben.

Zahlreiche weitere Features und Fixes sind im Changelog nachzulesen. Qemu steht unter GPL und kompatiblen Lizenzen, mache Hardware-Emulationen sind BSD-lizenziert. Weitere Informationen sowie den Quelltext gibt es auf der Qemu-Homepage.