Die GPL-Software eignet sich für Fedora 13 und 14 sowie für Red Hat Enterprise Linux 5. Sie kann Paketrepositories per HTTP(S), aus dem Dateisystem, von CD/DVD und aus dem Red Hat Network (RHN) einlesen und einen lokalen Mirror erstellen. Pulp hält den Mirror automatisch aktuell. Daneben kann der Administrator eigene Pakete einpflegen.

Die Installation und Aktualisierung von Computern und Rechnergruppen erfolgt zentral vom Pulp-Server aus. Dabei soll die Software laut den Entwicklern in Zukunft auch zeitlich enge Wartungsfenster für die Updates nutzen können - die Roadmap listet weitere gewünschte Features auf.

Pulp dient als lokaler Zwischenspeicher für Softwarepakete und als Installationszentrale für seine Clients. (Bild: Pulp Project)

Pulp dient als lokaler Zwischenspeicher für Softwarepakete und als Installationszentrale für seine Clients. (Bild: Pulp Project)

Pulp ist in Python umgesetzt und verwendet eine Server-Client-Architektur. Es lässt sich über die Kommandozeile sowie über ein REST-API steuern. Die neue Community-Release 4 führt Paketsuche und -kategorien ein und komplettiert das Klonen von Repositories. Ausführliche Informationen sowie Code und Pakete gibt es auf der Pulp-Homepage.