Open Source im professionellen Einsatz

Provider bringen Firefox-OS-Geräte auf den Markt

02.07.2013

Erste Provider bringen das freie, browserbasierte Mobilfunkbetriebssystem auf den  Markt. Den Anfang macht die Telefonica mit dem ZTE Open in Spanien, in Deutschland wird die Telekom bald nachziehen.

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Neben den beiden Geeksphones Keon und Peak (ein aktueller Test der beiden Jungfüchse findet sich im Linux-Magazin 08/13) bringen jetzt auch Provider ein ZTE- und ein Alcatel-Dvice ins Netz. Nach Spanien und Osteuropa sollen weitere Länder folgen, auch die Deutsche Telekom ist im Boot und erweist sich als Open-Source-Fan: "Die Einführung von Firefox OS ist ein wichtiger Schritt, um mehr Innovation und Wettbewerb unter den verschiedenen Systemen zu fördern. Wir setzen uns für eine offene Plattform ein, weil wir unseren Kunden die Freiheit geben möchten, ihre eigene Wahl zu treffen.", erklärt der Konzern in einer Pressemitteilung.

Auch einen einfachen App-Store bringt Firefox OS bereits mit.

Firefox OS setzt vollständig auf Webtechnologien, nutzt dazu viel HTML5 und bietet als Erweiterung des Firefox-Browsers auf kostengünstigen Smartphones einen eigenen Marketplace und will Kunden - als Kontrast zu den Marktführern Apple und Android "die gleichen Eigenschaften" bieten, "die sie bereits von Firefox gewohnt sind - Sicherheit, Datenschutz, persönliche Anpassung und volle Kontrolle."

Dafür hat die Mozilla Foundation schlagkräftige Kooperationen organisiert: "Mit weltweit mehr als 20 Hardwareherstellern und Betreibern wird Firefox OS die Erwartung an eine voll anpassungsfähige und uneingeschränkte mobile Plattform erfüllen, die vielen Menschen bisher nicht zugänglich war."

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