Paul W. Frields möchte sich aus dem Tagesgeschäft von Fedora zurückziehen und einen anderen Job bei Red Hat machen.Unterdessen ist Fedora 13 nun nahezu Feature-komplett.
Frields hat gestern in seinem Blog bekanntgegeben, dass er den Posten des Fedora Project Leaders abgeben und sich stattdessen einer anderen Aufgabe bei Red Hat widmen möchte.
Über den genauen Zeitpunkt des Rücktritts macht Paul keine Angaben: Der Übergang zum nächsten Leiter des Fedora-Projekts soll möglichst reibungslos verlaufen und er will den kommenden FPL nach besten Kräften unterstützen. Wahrscheinlich ist ein Termin nach dem Release von Fedora 13 im Mai.
Frields Vorgänger, Max Spevack, rühmt in einem aktuellen Blogeintrag die Dienste des aktiven Fedora-Projektleiters und kann sich die Bemerkung nicht verkneifen, wonach Fedora keinen selbst ernannten "Diktator auf Lebzeiten" brauche, auch wenn die Versuchung groß sei, den Posten zu behalten:
"Fedora does not have, and never should have, a "benevolent dictator for life". Reading Paul's post and talking to Paul over the last few weeks has reminded me how much I enjoyed being the FPL, and what an honor it was to have the opportunity to earn the respect and trust of the Fedora community in that role."
Fedora 13 (fast) Feature-komplett
Fedora 13 mit dem Codenamen Goddard macht inzwischen weitere Fortschritte. Wie John Poelstra heute auf der Announce-Liste ankündigte, sind fast alle Feature-Einträge im Fedora Wiki komplett. Eine Ausnahme davon bilden auch ein paar prominente Kandidaten, darunter Gnome 2.30, das Farbmanagement und Mobiln 2.2. John hat die entsprechenden Maintainer aufgefordert, das Wiki zu aktualisieren, damit die Seite den tatsächlichen Zustand spiegle. Eine Entscheidung über die noch nicht kompletten Features trifft das Team am 28. März.
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