Freie Software soll von den CLAs in mehrerer Hinsicht profitieren. Zum einen kann das Angebot an vorgefertigten Agreements zur einheitlichen Regelung der Urheberrechte in Organisationen und Firmen genutzt werden. Zum anderen sollen Entwickler es leichter haben, ihre Software-Beiträge durch den Dschungel der jeweiligen Vorschriften zu lotsen. Harmony wurde von der Canonical-Rechtsexpertin Amanda Brock ins Leben gerufen. AB sofort sind die ersten Vorschläge für CLAs beim Projekt Harmony online und stehen dort zur Diskussion. Die Vorlagen dürfen auch noch um weitere ergänzt werden. Das Projekt betont, dass es mit Apache und Eclipse große Projekte gäbe, die CLAs nutzen aber mit Linux und Mozilla auch wiederum solche, die darauf verzichten. Harmony soll eine Anlaufstelle für Entwickler und Projekte sein, die sich die Einführung der Agreements überlegen, zwingend erforderlich sei ein CLA nicht, wie an den genannten Beispielen zu sehen sei.