Open Source im professionellen Einsatz

Project Quantum soll Firefox beschleunigen

28.10.2016

Quantum, eine Next-Generation-Web-Engine, soll Mozillas nächste Großbaustelle für Firefox werden und den Browser für moderne Hardware optimieren.

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Das bislang größte Bauprojekt haben die Entwickler laut einem Blogpost von David Bryant, verantwortlich für Platform Engineering bei Mozilla, gerade abgeschlossen. Firefox verwendet nun mehrere Prozesse parallel. Die im Zuge des Electrolysis-Projekts entwickelten Veränderungen am Browser will das Projekt nun im Laufe der nächsten Monate ausrollen.

Damit es nicht langweilig wird, startet Mozilla nun Project Quantum, ein neues Web-Engine-Projekt, das die Anwender Ende 2017 erreichen soll. Quantum will von der neuen Parallelität profitieren und adoptiert zahlreiche Elemente von Servo. Bryant verspricht spürbar schnellere Ladezeiten für Inhalte wie Animationen und interaktive Apps auf Desktop-Rechnern und Mobilgeräten.

Das will das Projekt mit Parallelisierung erreichen und indem es Workloads an die GPU auslagert. Dabei hilft Rust, die Programmiersprache, in der Servo geschrieben ist. Aber nicht nur. Das Projekt will zugleich fundamentale Bausteine runderneuern, etwa die Art, wie es CSS-Stylesheets einsetzt, DOM-Operationen vollzieht und Grafik auf den Bildschirm rendert. Erste Prototypen sollen nächstes Jahr für Android, Windows, Mac und Linux erscheinen.

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