Open Source im professionellen Einsatz

Primergy MX 130 S2: Fujitsu bringt Mini-Server "für Kleinstunternehmen"

19.12.2011

Einen Server für 600 Euro bietet seit neuestem der deutsch-japanische Hardwarebauer Fujitsu. Extrem kompakt, flüsterleise und auch für Red Hat oder Suse zertifiziert soll der Mini-Server sein.

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Raid, optionales TPM, bis zu 16 Gbyte DDR3-ECC-RAM, dazu Platz für vier 3,5-Zoll-Festplatten (oder sechsmal 2,5 Zoll) und ein Netzteil mit laut Hersteller 85 % Wirkungsgrad. Mit diesen Specs will Fujitsu in das Segment der Kleinstunternehmen vordringen. Die verfügen nur selten über ein 19-Zoll-Rack, geschweige denn einen Serverraum. Viele Unternehmen der kleineren Kategorie sichern ihre Daten und Backups laut Fujitsus Senior Vice President Product Development Jens-Peter Seick "auf einem bunten Mix aus IT-Systemen und auf ungeschützter Consumertechnologie wie USB-Laufwerken".

Fujitsu PRIMERGY MX130 S2: speziell für Kleinstunternehmen

Die Primergy MX 130 S2 getaufte Servermaschine (Wie ein Desktop-PC lässt sie sich auch hochkant aufgestellen) soll als "eine solide Plattform für Ihre File-, Web- oder Print-Services" eine "höhere Datensicherheit und Zuverlässigkeit als beim Einsatz von PCs mit externen USB-Laufwerken oder optischen Medien" bieten, so der Hersteller in seinem heute veröffentlichten Whitepaper. Als weiteres Einsatzgebiet nennt Fujitsu gemeinsamer Zugriff auf Office-Serveranwendungen, wobei der Anbieter auch gleich den Weg in den Microsoft-Kosmos (Exchange, Sharepoint, Office, Small Business Server, Hyper-V) weist. Aber erfreulicherweise ist der Mini-Server bereits von Red Hat und Suse für RHEL und SLES zertifiziert.

Bis zu 6 Festplatten, dazu 12 USB-Anschlüsse und vier PCI-Steckplätze.

Der Primergy MX 130 S2, der sowohl bei Motherboard wie auch bei CPU auf AMD-Prozessoren setzt (Athlon II X2 Dualcore, Phenom Hexacore oder Sempron Singlecore) scheint den Spezifikationen zufolge wirklich als Datenspeicher (oder -Schleuder) vorgesehen: Zu den insgesamt 6 SATA-Steckplätzen addieren sich zwölf USB-Anschlüsse, davon acht außen und vier innen im Gehäuse. Drei PCI Express und ein PCI-Steckplatz komplettieren das etwa 8 Kilogramm leichte Serverlein, das laut Herstellerangaben selbst in der maximalen Konfiguration mit unter 160 Watt auskommen soll.

 

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