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Primelife: EU fördert Open-Source-Projekt für Identitätsmanagement

Die Europäische Union hat unter Führung von IBM Research Zürich das Projekt Primelife gestartet. Ziel des mit zehn Millionen Euro geförderten Projekts ist die Entwicklung von Standards für das Identitätsmanagement.

Mit Primelife soll Datenschutz- und Datenverwaltungssoftware entwickelt werden. Koordiniert wird das Open-Source-Projekt vom IBM Zurich Research Laboratory, das vor allem die Kommunikation mit der Open-Source-Szene koordinieren, aber auch für Akzeptanz der fertigen Lösungen sorgen soll. Aus Deutschland sind das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein, die TU Dresden und die Universität Frankfurt, sowie die Firmen Giesecke&Devrient, SAP und Microsoft involviert.

Im Mittelpunkt des Nachfolgeprojekts von "PRIME - Privacy and Identity Management for Europe" steht die Entwicklung eines nachhaltigen Datenschutz- und Identitätsmanagements für zukünftige Netze und Anwendungen. Im Prime-Projekt hatten sich die Beteiligten mit dem Datenschutz beim Speichern von Informationen beschäftigt. Primelife nun soll Standards setzen, um persönliche Daten sicher darzustellen und zu verarbeiten.

In einem ersten Schritt hat IBM den Code von "idemix", einer Anwendung für die Erstellung eines elektronischen anonymen Berechtigungsnachweises, veröffentlicht. Auf diesem Code basiert bereits das Identifikationsprojekt Higgins, das die Schaffung eines gemeinsamen Identitätsnetzwerk zum Ziel hat.

(Jan Rähm)
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