Open Source im professionellen Einsatz

PostgreSQL-Konferenz in Stuttgart

26.10.2010

Die PostgreSQL-Entwicklerkonferenz "PGDay Europe 2010" (6. bis 8. Dezember in Stuttgart) hat ihr Programm veröffentlicht.

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Die ersten beiden Tagen sind Vorträgen gewidmet, am dritten gibt es Trainingskurse. Die Konferenz kostet im Standardtarif 60 Euro für zwei Tage und enthält auch die Verpflegung. Diese Preise kann in Anspruch nehmen, wer sich bis zum 26. November online registriert und bezahlt. An der Konferenzkasse kostet das Ticket dann 100 Euro.

Die Vorträge behandeln Themen wie eine neue prozedurale Programmiersprache namens PgOpenCL, mit deren Hilfe sich die GPU-Rechenkraft für PostgreSQL-Datenbanken nutzen lassen soll. PostGIS ist mehrere Male vertreten - etwa als generelle Vorstellung oder als Ausblick auf kommende Versionen. (My)SQL kommt zur Sprache als Erfahrungsbericht eines Wechslers von MySQL zu PostgreSQL sowie in Form von eingebettetem SQL in PostgreSQL. Technische Vorträge ("Statistics in PostgreSQL "), Case-Studies und Konzepte ("How a large organisation moved its critical application toward PostgreSQL", "Datenbanken von MySQL zu PostgreSQL portieren"), Hands-on-Sessions ("Statistics in PostgreSQL", "Cloud in 30 minutes") sowie allgemeinere Themen wie die PostgreSQL-Performance-Historie verteilen sich in vier Tracks auf zwei Tage in jeweils knapp einstündigen Vorträgen. Abschließend lässt es sich das PostgreSQL-Unternehmen und Hauptsponsor EnterpriseDB nicht nehmen, PostgreSQLs "Time to Shine" auszurufen und die Datenbank als die "stärkste Open-Source-Kraft seit Linux" einzustufen.

Zur Eröffnung am 6. Dezember um 9.30 Uhr haben die Organisatoren den ehemaligen Open-Source-Obmann von Sun und heutigen OSI-Vorstand Simon Phipps gewonnen. Darin will er auf die seiner Meinung nach neue Ära eingehen, die einer sich dem Ende neigenden Phase der diverser Geschäftsmodell-Experimente folgt: Er hält aktuelle Gründungen wie Open Stack, Illumos und die Document Foundation für Beispiele für die Neuentdeckung gemeinschaftlichen Entwickelns und betitelt seine Keynote "Back To The Future of Open Source".

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