Sie erlaubt es Anwendern, eine asynchrone Master-Slave-Replikation aufzubauen, bei der die Slave-Server auch für lesende Abfragen verwendbar sind. PostgreSQL, das bisher nur über schwieriger zu handhabende Third-Party-Tools wie Slony oder PGPool-II für diesen Zweck verfügte, schließt damit etwa zu MySQL auf, das eine solche Lösung schon seit längerer Zeit integriert hatte. Die PostgreSQL-Entwickler, die das HA-Feature lange für keine Kernaufgabe der Datenbank hielten und deswegen nicht implementieren wollten, beugten sich schließlich der Übermacht ihrer Anwender, die am Wunsch nach einer leicht konfigurierbaren Replikation festhielten.

Zusätzlich bietet das neue PostgreSQL erstmals 64-Bit-Builds für Windows, neue Features für die Rechteverwaltung und erweiterte Programmiermöglichkeiten für Stored Procedures in PL/pgSQL, Perl und Python. Das Upgrade wird erleichtert durch das neue Modul "pg_upgrade", das automatisierte Wechsel von PostgreSQL 8.3 und 8.4 zur aktuellen Release gestattet.

Weitere Informationen enthält das Announcement auf der Projektseite.