Open Source im professionellen Einsatz

Positiver Jahresbericht der Apache Software Foundation

10.06.2016

Die Apache Software Foundation hat ihren Jahresbericht veröffentlicht. Im Berichtsjahr seien 20 neue Top-Level-Projekte hinzugekommen, teilte der Stiftungsvorsitzende Brett Porter mit.

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Als Resultat davon beherbergt die Stiftung nun 173 Communities. 55 weitere Projekte stehen in der Warteschlange, um bei Apache Aufnahme zu finden. Zu den nicht mehr aktiv betreuten Projekten zählen im Berichtsjahr Deltacloud, Directmemory, Shindig, Onami, Rave, Wookie, MRUnit, Tuscany und Continuum.

Isabel Drost-Fromm, Marvin Humphrey und Mark Thomas seien neu ins Direktorium der Stiftung aufgenommen worden, so Porter. Die Stiftung habe außerdem 58 neue Mitglieder.

Der scheidende Schatzmeitser Chris Mattmann, der sein Amt an Ulrich Stärk übergibt, kann eine positive Bilanz ziehen. Die Foundation habe zum Beginn des Geschäftsjahres mit einem Verlust von 315.000 US-Dollar gerechnet. Zum Abschluss am 1. Juni stehe nun ein erfreulicher Gewinn von 122.000 US-Dollar in den Büchern. Der Umsatz sei auf rund 996-000 US-Dollar angestiegen, was ebenfalls über den Erwarteungen gelegen habe, so Mattmann. Erreicht habe man die positive Bilanz durch eine Beschränkung der Ausgaben. Die Apache Software Foundation verfüge nun über Rücklagen von 1,75 Millionen US-Dollar. Gerechnet an den Ausgaben des Fiskaljahres 2015 ergebe sich daraus ein gesichertes Weiterbestehen der Geschäftsfähigkeit für 24 Monate. Selbst die für das Geschäftsjahr 2016 angesetzten monatlichen Ausgaben geben der Stiftung noch 20 Monate Sicherheit. Non-Profit-Organisationen sei in den USA eine Cash-Reserve von sechs Monaten empfohlen, so Mattmann, die ASF befinde sich also auf einer sicheren finanziellen Basis.

Bei den für die Stiftung finanziell überlebenswichtigen Sponsoren habe es einen leichten Anstieg gegeben, heißt es im Jahresbericht der ASF. Genannt ist etwa der Beitritt der Linux Foundation in die Spenderriege.

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