Open Source im professionellen Einsatz

Picluster 1.7 vereinfacht den Umgang mit Cluster Nodes und Containern

21.03.2017

von Picluster, einer Containerlösung für den Raspberry Pi, ist Version 1.7 erschienen. Nutzer müssen keine Json-Dateien mehr bearbeiten, Cluster Nodes lassen sich einfacher ergänzen und entfernen.

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So kümmert sich laut der Ankündigung in der neuen Version die Web-Konsole um die meisten Änderungen an den Konfigurationsdateien, die mitunter unbefriedigende Arbeit mit Json-Dateien entfällt dadurch.

Eine neue Option in "Manage Containers" entfernt eine Container-Konfiguration vom Host. Das ergibt laut Blogpost Sinn, wenn der User nicht mehr möchte, dass Picluster einen bestimmten Container verwaltet. Im "System"-Menü wartet neuerdings die Option, Cluster-Knoten zu ergänzen oder zu entfernen.

Wer einen neuen Node ergänzt hat, kann nun über das Menü "Container" neue Container ergänzen. Das funktioniert, sobald der Admin ein entsprechendes "Dockerfile" hochgeladen hat. Es genügt, den Containernamen und die zugehörigen Laufzeitargumente anzugeben. Über die Angabe des passenden Ports lässt sich auch prüfen, ob ein Dienst noch online ist (Heartbeat-Check).

Über den Syslog Viewer sehen die Benutzer sämtliche Syslogs aller Knoten im Cluster. eine Suchfunktion aus Rsyslog Analytics vereinfacht nun das verarbeiten der Informationen. Häufig benutzte Befehle lassen sich zudem in der "config.json" unterbringen und in der Web Console über "Operations | Run" ausführen. So lassen sich etwas Systemaktualisierungen schnell ausführen.

Picluster 1.7 lässt sich direkt über Github auschecken, ein offizieller Release wurde jedoch nicht getaggt.

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