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Perspektive Open Source: Offene Groupware statt Exchange

Der bereits ausgelaufene Support für Microsoft Exchange 5.5 und der demnächst endende von Exchange 2000 stellt manchen IT-Verantwortliche von der Frage nach der Zukunft ihrer Groupware-Umgebung.

Auf der Konferenz Perspektive Open Source stellen mehrere Anbieter ihre Alternativen auf Basis von Open Source vor.

Viele Unternehmen seien auf der Suche nach einer Nachfolgelösung, die sich besser in heterogene IT-Landschaften integrieren lässt, sagt Peter Ganten, Geschäftsführer von Univention. "Active Directory wird in vielen Unternehmen kritisch beäugt, da es in sehr viele IT-Bereiche eingreift. Oft existieren hier bessere Lösungen", meint Ganten, der schon viele Migrationsprojekte begleitet hat. Die neueren Versionen von Exchange würden jedoch einen umfassenden Einsatz von Active Directory bedingen.

Ein weiteres Argument für einen Umstieg zu einer offenen Groupware-Lösung seien jedoch oft auch die Kosten. Ein typisches mittelständisches Unternehmen mit 150 Mitarbeitern könne leicht 10.000 Euro an Lizenzkosten sparen: "Dabei gehe ich von gleichen Supportangeboten aus", stellt Ganten klar.

Eine Übersicht der möglichen Lösungen wird im Rahmen der Perspektive Open Source in der Session "Exchange-Alternativen und Groupware-Lösungen" vorgestellt. Die Vortragsveranstaltung findet am 25. Oktober während der Systems in München statt. Eine Anmeldung ist auf der Website der Konferenz möglich.

(Nils Magnus)
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