Paul Frields übernimmt Fedora-Leitung
14.01.2008
Max Spevack, Projektleiter der freien Distribution Fedora, verabschiedet sich auf der FUDCon von seinem Posten und kündigt Paul Frields als seinen Nachfolger an.
Bei der "Fedora User and Developer Conference" (FUDCon) an diesem Wochenende im US-amerikanischen Raleigh hielt Spevack die traditionelle Eröffnungsrede vor etwas mehr als 150 Teilnehmern zum aktuellen Status der freien Distribution. In einem Blogeintrag kurz zuvor verabschiedet er sich von "einem der coolsten Jobs, die man haben kann" mit einem Resümee.
Spevack übernahm die Projektleitung im Februar 2006, kurz nach der Veröffentlichung von Fedora Core 5, und gab der freien Distribution über vier Ausgaben hinweg die Richtung vor. Als herausragende Neuerung auf technischer Ebene in dieser Zeit nennt er die Zusammenführung der Entwicklerzweige "Core" und "Extras" in ein einziges Repository und verweist auf neue Software-Werkzeuge, mit denen Anwender individuell angepaßte Fedora-Versionen entwickeln können.
Die Aufgabe des Projektleiters beschreibt Spevack als vorwiegend organisatorischer Natur. An erster Stelle stehe die Verantwortung für das Wachstum der Community, und erste an zweiter Stelle der eigene Beitrag. Dies sieht er auch als Hauptaufgabe für den neuen Projektleiter: "Die Community weiter wachsen zu lassen, Einstiegsbarrieren zu senken und neue Führungspersönlichkeiten zu entwickeln wird für Fedora oberste Priorität bleiben."
Im Februar soll Paul Frields die Projektleitung übernehmen. Spevack beschreibt ihn als Community-erfahren: "Er war Teil der Fedora-Community seit 2003. [...] Paul hat an Fedoras Dokumentation mitgearbeitet, am Packaging, aber auch am Marketing, Grafik und den News." In den ersten Monaten will Spevack ihm noch zur Seite stehen, und auch an der Fedora-Entwicklung will er weiterhin mitarbeiten. Um das Marketing der freien Distribution soll sich künftig verstärkt der bisherige Fedora-"Botschafter" (Ambassador) Jack Aboutboul kümmern, der vor kurzem im Marketing von Red Hat angestellt wurde.
Spevack kündigte seinen Abschied als Fedora-Projektleiter bereits im Dezember an, bleibt aber bei bei Fedoras Hauptsponsor Red Hat angestellt. Bei dem Linux-Unternehmen gab es kürzlich ebenfalls einen Wechsel an der Spitze: Im Dezember gab Red-Hat-Chef Szulik überraschend seinen Rücktritt als CEO bekannt, den Posten übernahm zum 1. Januar James Whitehurst (Linux-Magazin Online berichtete).
(Britta Wülfing)
| Whitepaper |
|
Daten Migration - Eine Publikation von Bloor Research
Datenmigrationsprojekte überschreiten häufig das Budget, neigen zu Verzögerung und werden unter Umständen komplett abgebrochen. Bloor Research ist eines der weltweit führenden IT-Forschungs-, Analyse- und Beratungsunternehmen und wird in dem vorliegenden White Paper die wichtigsten Aspekte dieser Problematik näher beleuchten. Ferner werden praktische Empfehlungen für erfolgreiche Migrationsprojekte gegeben, die Sie auf Ihr nächstes Projekt übertragen können.
Download PDF (Registrierung erforderlich)
|
|
Open Source Datenintegration in der Praxis: Fallstudien und Anwendungsbeispiele
Über die letzten Jahre hinweg haben sich Open Source Lösungen als fester Bestandteil des gesamten Datenintegrationsmarktes etabliert. Viele Unternehmen haben bereits das Open Source Modell für Ihre Datenintegrationsprojekte aufgegriffen. Das vorliegende White Paper illustriert anhand ausgewählter Fallstudien und Anwendungsbeispiele die Implementierung von Open Source Datenintegration in der Praxis und benennt die daraus resultierenden Vorteile.
Download PDF (Registrierung erforderlich)
|
|