Microsoft kooperiert mit einem weiteren Linux-Anbieter. Turbolinux hat einen Vertrag mit dem Redmonder-Konzern geschlossen.
Nach Novell, Xandros und Linspire arbeitet nun auch der asiatische Distributor Turbolinux mit Microsoft zusammen. Die beiden Unternehmen schlossen einen Vertrag, der wie schon in den drei vorherigen Fällen eine Zusammenarbeit zur Verbesserung der Interoperabilität zwischen Linux und Windows beinhaltet. Auch der umstrittene Schutz vor Verfolgung von Patentverstößen ist wieder Teil der Vereinbarung. Konkrete Patente sind in der Regelung nicht spezifiziert.
Turbolinux und Microsoft wollen speziell an einer Sigle-Sign-On-Lösung arbeiten, die es Anwendern ermöglichen soll, sich an Windows- und Linux-Systemen mit den selben Daten anzumelden. Dafür hat Turbolinux eine Evaluierungslizenz für das "Workgroup Server Protocol Program" von Microsoft erhalten. Weiterhin wollen die beiden Unternehmen im Rahmen der Interop Vendor Alliance ein gemeinsames Entwicklungslabor in Peking unterhalten. Diese Allianz wird von Microsoft gesponsort und soll die Zusammenarbeit von Anbietern von Software und Microsoft-Produkten verbessern.
Bereits im Juli hatten Turbolinux und Microsoft eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit am Format Office Open XMl geschlossen.
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