Open Source im professionellen Einsatz

Owncloud in neuer Version 7

24.07.2014

Die private-Cloud Lösung Owncloud ist jetzt in der neuen Version 7 erschienen. Ihr Highlight ist das nun deutlich vereinfachte Teilen von Dateien und Ordnern über mehrere Owncloud-Server hinweg.

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Das neue Server-to-Server Sharing von Owncloud 7 ermöglicht es den Nutzern einer Cloud-Instanz, Dateien mit Nutzern anderer Owncloud-Installationen zu teilen. "Daten zwischen privaten Clouds zu teilen und zugleich die Kontrolle über die eigenen Dateien zu behalten, ist sozusagen das Killerfeature von Owncloud 7. Zugleich bieten wir mit den neuen und verbesserten Installationsassistenten und ein wesentlich benutzerfreundliches Anwendererlebnis.", sagt Frank Karlitschek, Gründer und Leiter des Owncloud Projekts.

Außerdem wurde die Ansicht von Dateien erheblich verbessert. Neue Filter erleichtern die Bedienung, das Scrollen in langen Listen wurde schneller. Dateien lassen sich zudem nun im Browser nach Name, Größe und Änderungsdatum sortieren. Sie können auch nach Speicherort geordnet wreden - also zum Beispiel nach Google Drive, Dropbox, FTP, S3, OpenStack Object Storage und so weiter.
Per Email oder im Aktivitätsstream erhält der Nutzer nun in konfigurierbaren Intervallen Benachrichtigungen von überwachten Aktivitäten (etwa über geteilte, geänderte oder gelöschte Dateien oder Ordner). Die neue Version von Owncloud Documents konvertiert Word-Dokumente für das online Bearbeiten: Ein Word-Dokument wird automatisch umgewandelt, live mit anderen Nutzern im Browser bearbeitet, danach geschlossen, wieder nach Word konvertiert und auf den Desktop gespeichert.

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