Open Source im professionellen Einsatz

Orchestrierungssoftware Ansible 1.4 verfügbar

22.11.2013

Ansible, ein Open-Source-Framework zum Konfigurieren und Administrieren von Computern, ist in Version 1.4 mit vielen Neuerungen verfügbar.

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Die Release mit dem Codenamen "Could This Be Magic" informiert den Anwender mit Warnungen und Tipps zu möglichen Fehlern in den YAML-Systembeschreibungen. Das neue Feature "do-until" ermöglicht es, eine fehlgeschlagene Aufgabe für eine bestimmte Anzahl von Versuchen zu wiederholen. Die Option "failed_when" definiert, wann eine Aufgabe als fehlgeschlagen gilt. Damit hilft sie dem Anwender unter anderem, auf Exit-Codes zu reagieren, die nicht 0 (erfolgreich) sind.

Daneben gibt es zahlreiche neue Module und Plugins, beispielsweise für Amazon EC2 private Clouds und Amazon Elasticcache, für Access Control Lists (ACL), Modprobe, das Container-Tool Docker und Open Vswitch. Eine umfangreiche Liste der Neuerungen findet sich im Changelog.

Ansible ist in Python umgesetzt und verwendet SSH, um Kommandos aus der Ferne auszuführen. Module lassen sich in zahlreichen Programmiersprachen schreiben. Den unter GPLv3 lizenzierten Quellcode der neuen Release gibt es in einem Github-Repository. Seit März 2013 existiert die Firma Ansible Works, die kommerzielle Dienstleistungen rund um die Orchestrierungssoftware anbietet.

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