Derzeit arbeite der neue Sun-Eigentümer nach eigenen Angaben daran, die Java Virtual machine (JVM) von Sun mit dem Namen Hotspot sowie die JVM von Oracle mit dem Namen Jrockit zu verschmelzen. Von beidem soll das Beste übrigbleiben und in Open JDK einfließen.

Mit dem Java Development Kit, das auf Open JDK aufbaut, und der Java-Laufzeitumgebung soll es ansonsten entspannt und sicher weiter gehen. Das Lizenzmodell soll sich nicht ändern, Oracle plant aber Premiumprodukte wie Java Realtime oder Java für Geschäftsanwender. Für 2011 ist Version 7 des JDK anvisiert, für 2012 Version 8. In Version 7 sollen zum Beispiel neue APIs hinzukommen (zum Dateisystem, zum asynchronen In- und Output) sowie aktualisierte Standardimplementationen von Unicode, XML oder der JDBC (Java Database Connectivity). Für Version 8 stehen unter anderem ein natives Modulsystem (Einarbeitung des Projekts Jigsaw) und mehr Sprachunterstützung (Einarbeitung des Projekts Coin) auf dem Plan.

Wer sich ein paar Java-Grundlagen verschaffen möchte, findet auf Linux-Magazin Online einen frei verfügbaren Wegweiser.