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Opsi 3.3 verwendet dezentrale Server

Die Umwelt Informatik Büro GmbH (UIB) hat Opsi, ein System zur Softwareverwaltung, in Version 3.3. veröffentlicht.

Opsi steht für "Open PC Server Integration" und beherrscht die automatisierte Betriebssysteminstallation und Softwareverteilung. Das System lässt sich zudem zur Inventarisierung von Hard- und Software einsetzen.

Opsi kommt vorwiegend für Windows-Clients zum Einsatz, da Linux-Distributionen meist eigene Mechanismen zur Softwareverwaltung mitbringen. Der Depotserver, der Betriebssystem und Software im Netzwerk vorhält, läuft unter Linux. Der Opsi-Kern ist unter GPL lizenziert, daneben gibt es Erweiterungen, die nur im Rahmen eines Supportvertrags erhältlich sind. Dazu gehört in der neuen Version 3.3 die Multi-Depotshare-Erweiterung: Sie erlaubt den Einsatz mehrerer dezentraler Boot- und Paketserver an verschiedenen Standorten, die sich zentral verwalten lassen. Das neue Werkzeug "opsi-package-manager" dient zur Verwaltung dieser dezentralen Server.

Verbesserungen gibt es außerdem beim Konfigurationseditor, den "opsi-admintools" und bei Wake-On-LAN. Für Supportkunden hat das UIB ein MySQL-gestütztes Backend für die Inventarisierung im Angebot. Der Windows-Installer "opsi-winst" hat zahlreiche neue Funktionen erhalten.

Das detaillierte Changelog sowie aktualisierte Dokumentation gibt es auf der Opsi-Homepage. Installationsimages und sonstige Dateien hat der Anbieter auf Sourceforge zum Download bereitgestellt.

(Mathias Huber)
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