Opensuses Build-Service bietet drei Office-Versionen
16.08.2007
Drei neue Zweige in Opensuses Build-Service stellen verschiedene Open-Office-Pakete zur Verfügung in den Versionen Stable, Instable und Extras. Diese Aufteilung ersetzt das alte Open Office im Build-Service.
Die Stable-Version ist die derzeit stabile Version (2.2.1) des Open-Office-Pakets für Suse-Distributionen. Der Zweig, der die Unstable-Version enthält, offeriert Open-Office-Pakete der Entwickler-Version von Open Office. Diese Pakete sind dieselben wie das Open-Office-Paket in der Suse-Factory, in der immer die neuesten Opensuse-Entwicklerversionen zum Herunterladen bereit liegen. Die Extras-Version enthält Zusätze wie Wörterbücher und Vorlagen. Diese sollen sowohl mit der Stable- als auch mit der Unstable-Version nutzbar sein.
Alle Open-Office-Pakete sind für die aktuelle stabile Version Opensuse 10.2., seine beiden Vorgänger Suse Linux 10.0 und 10.1 sowie für Suse Linux Enterprise Desktop 10.0 verfügbar. Zum Download einer der Open-Office-Versionen aus dem Build-Service ist wie üblich der Pfad des entsprechenden Distributions-Repositorys per Yast einzubinden, um Informationen über die verfügbaren Software-Pakete anzeigen zu lassen. Yast lädt dann auf Wunsch eine neue Open-Office-Version herunter, zum Beispiel, um die alte upzudaten. Im Yast-Modul "Software installieren" sind in den Dateinamen der RPMs allerdings nicht mehr die Bezeichnungen Stable, Unstable oder Extra enthalten, sondern nur die Versionsnummer gibt Auskunft über den Status - und der vorher eingebundene Installationspfad.
Im Software-Suchbereich des Build-Service bieten übrigens die Ergebnisse einer Suche nach "Openoffice" auch die Möglichkeit, Paketteile einzeln herunter zu laden. So lassen sich einzelne Vorlagen-Pakete oder nur einzelne Lokalisationen installieren, ohne das Gesamtpaket installieren zu müssen.
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