Opensuse veröffentlicht Testframework OpenQA
Das Opensuse-Projekt hat OpenQA, sein Framework für automatisierte Betriebssystemtests, erstmals in Version 1.0 freigegeben.
OpenQA sei bereits im Einsatz, um das Factory-Repository der Distribution zu testen, schreibt Opensuses Community-Manager Jos Poortvliet. Damit prüft das Framework die Software, aus der die kommende Opensuse-Version 12.1 entsteht.
Das Testwerkzeug setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: Dem Installationsautomaten OS-autoinst und einer Weboberfläche für die Reports. OS-autoinst unterstützt zahlreiche Linux-Distributionen, FreeBSD sowie den Opensolaris-Fork Openindiana und kann auch Windows und MS-DOS installieren. Die Software betreibt die System-Images in einer virtuellen Maschine und schickt dieser automatisierte Tastatur- und Mauseingaben. Bei grafischen Installationen gibt die Software sogar ein Video aus, damit ein menschlicher Tester den Vorgang inspizieren kann.
Die Weboberfläche ist derzeit Opensuse-spezifisch und listet die Resultate der Installationsversuche sowie der weiteren Tests auf, die bestimmte Administrationsvorgänge sowie Anwendungen und die Internetanbindung ausprobieren.
Sowohl OS-autoinst als auch die Suse-Konfiguration mit Weboberfläche stehen auf Gitorious im Quelltext bereit. OpenQA ist unter GPLv2 oder später lizenziert.





