Die Distribution soll sich in Community-Projekteteams selbst verwalten. Das gab der Novell-Mitarbeiter und Opensuse-Entwickler Henne Vogelsang auf der Entwickler-Mailingliste bekannt.
Opensuse-Entwickler sollen ihre Beiträge nicht mehr an einen Novell-Mitarbeiter schicken müssen. Darum soll es ab sofort für alle Themenprojekte eigene Gruppen und Paketpfleger geben. Bislang sei das etwa für Gnome oder den Kernel der Fall gewesen, aber auch kleinere Aspekte der Distribution sollen nun lockerer gehandhabt werden. Zweck ist, die Distribution weiter für Beiträger zu öffnen, die so dann auch mehr Verantwortung übernehmen können.
Die Neuorganisation besitzt einen technischen Aspekt, nämlich die Aufteilung der Themenprojekte und Pakete. Ein anderer Aspekt ist, dass auch innerhalb der Projektgruppen mehr Freiheit in Form von Selbstverwaltung herrschen soll, schreibt der Programmierer. Dafür sollen zunächst primär die derzeitigen Maintainer die Köpfe zusammenstecken und sich überlegen, wie sie mit der gewünschten neuen Gruppendynamik umgehen. Bis zum 15. Juni sollen zum Beispiel Howtos für Paketbauer entstehen. Danach sollen Prozesse wie Code-Checkin geöffnet werden. Weitere Details finden sich in der E-Mail von Henne Vogelsang.
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