Die Opensuse-Community hat ein neues Netzwerkportal alias "Opensuse Connect" online gebracht und bittet zum Ausprobieren.
Connect soll der zentrale Treffpunkt werden, schreibt Novell-Mitarbeiter und Opensuse-KDEler Will Stephenson in den Opensuse-News. Nach außen hin soll das als Anwenderdatenbank fundierte Portal mit Social-Network-Features ausgestattet sein wie Personenprofile, Kalender sowie den Möglichkeiten Freunde zu sammeln, Gruppen zu bilden und Umfragen zu starten. Dazu nutzt das Portal Elgg, eine freie Social-Network-Software. "Unseren Code bringen wir im Moment super zusammen, aber bisher fehlt die Möglichkeit, sich unter die Leute zu mischen", begründet Stephenson. Wer das neue Opensuse-Netzwerk ausprobieren möchte, das jetzt zu Beta-Zwecken online gegangen ist, kann das unter Connect.opensuse.org mittels des Usernamens "geeko" und dem Passwort "opensuse" tun.
Startfertig wurde Connect, das bisher nur als Vorhaben im Opensuse-Wiki existierte, auf dem Opensuse-Entwicklertreffen Hackmeck während der Froscon auf Initiative des Booster-Teams. Das so genannte Boosters-Team gibt es im Opensuse-Projekt seit Herbst 2009. Es besteht im Kern aus einem guten Dutzend Novell-Mitarbeitern verschiedener Professionen (von Buildtools bis X-Interface), die mehr oder weniger am Booster-Projekt, aber jedenfalls vollzeit an Opensuse arbeiten. "Boost" heißt auf Englisch so viel wie "ankurbeln, nachhelfen": Die "Booster" sollen also das Opensuse-Projekt vorwärts bringen. Per Mailingliste ist die Community zum Mitmachen eingeladen.
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