Schon die Ankündigung der Konferenz sprach von einer Art "Reboot-Zustand", in dem sich das Projekt derzeit befinde. Spekulationen um den Verkauf der Novell-Anteile, der Erfolg von Ubuntu und die neuen Versionen 11.3 und 11.4 standen immer wieder im Mittelpunkt der Talks und Gespräche rund um die Vortragstracks.

Interoberabilität ist dabei das Maß aller Dinge, und so begrüßte Suses Community-Manager Jos Poortvliet stolz Gäste von Ubuntu, Fedora, Debian und anderen Distributionen. Um so interessanter macht das die Tatsache, dass der Opensuse Build Service nicht nur für andere Distributionen, sondern auch für externe Quelltext-Archive öffnete. Das freut vor allem große Projekte wie KDE oder Gnome.

Weitere Themen der Vorträge waren Smeegol (Suses Meego-Distribution, vorgestellt von Michael Meeks), neue Paradigmen im Linux-Grafiktreiber-Stack von Egbert Eich und "wunderbare" Setups aus der Cloud-Welt mit Alice ("Alice im Wunderland").