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Opensuse Build Service 1.0: Offene Teamarbeit

Das von Novell finanzierte Opensuse-Projekt hat Version 1.0 seines Build-Service veröffentlicht. Er erleichtert externen Entwicklern die Mitarbeit an den Software-Paketen der Distribution.

Dazu legen sie einen Branch (abgezweigte Version) des offiziellen Factory-Pakets an. Sie lassen diese Version vom Build-Automaten erstellen und reichen das Resultat beim offiziellen Betreuer des Programmpakets ein. Hat dieser nicht sofort Zeit zur Begutachtung, veraltet das Paket trotzdem nicht: Es wird automatisch in zukünftige Build-Vorgänge abhängiger Pakete einbezogen.

"Leute von extern können nun erstmals mit uns an der Distribution arbeiten, indem sie dem Maintainer eine Änderung seines Pakets zukommen lassen", fasst der Suse-Mitarbeiter Klaas Freitag, Architekt des Build Service, die Neuerungen zusammen. Damit bei dieser Zusammenarbeit auch die Kommunikation klappt, erhielt der Build-Dienst zudem ein neue Einreichungs- und Benachrichtigungsfunktionen.

Der aktualisierte Build Service läuft hinter der Weboberfläche von build.opensuse.org Der unter GPL lizenzierte Quellcode ist auf Novell Forge erhältlich. Binärpakete für verschiedene Suse-Versionen sind auch verfügbar.

(Mathias Huber)
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