Firefox 19 und Thunderbird 17, dazu Gnome Shell 3.6.3, den Kernel 3.7.9, Amavis 2.8.0, Digikam 3.0, UEFI Secure Boot und diverse Änderungen an den Live-Medien, das versprechen die Suse-Entwickler für die für die dritte Märzwoche geplante nächste Suse-Version.

Suses UEFI-Weg

Wie Community-Manager Jos Poortvliet in seinem Blog bekannt gab, soll die Nürnberger Distribution auch auf Maschinen booten, die UEFI-Secure-Boot aktiviert haben. Hier beschreibt er auch, wie Suse das Problem löst - über eine eigene Partition als Boot-Partition "/boot/efi". Dabei müsse der Anwender einmal bestätigen, dass er den Secure-Boot-Support aktivieren möchte - den Rest "übernimmt YAST".

Auch die Live-Medien mit Gnome und KDE hätten strukturelle Änderungen erfahren, schreibt Poortvliet. Sie seien jetzt mehr auf USB-Flash-Medien zugeschnitten und jeweils ungefähr 1 GByte groß. Mehr Funktionen und eine vollständigere Softwareauswahl habe man da integriert, zum Beispiel Libre Office 3.6, Gimp, openJDK und einen ganzen Satz an System-Recovery-Tools wie Gparted, Grsync und Dd_rescue. Open Suse 12.3 wird übrigens auch eine XFCE-basierte Rettungs-CD erhalten, und ein (auf eine CD passendes) Netinstall-Image gäbe es selbstverständlich auch, schreibt der Community Manager. Das Linux-Magazin 05/13 wird voraussichtlich Open Suse 12.3 auf der Heft-DVD präsentieren.