Die Alternative Gnome bleibe ohne Abstriche und Qualitätseinbußen bestehen, betonte Michael Löffler in seiner Ankündigung auf der Mailingliste des Projekts. Die Voreinstellung für KDE betrifft den Radio-Button, der bei der Defaultinstallation nun wieder mit der Option für KDE eingestellt ist. Gnome sei zu diesem Zeitpunkt aber ebenfalls schon wählbar. In den bisherigen Voreinstellungen war gar kein Desktop ausgewählt, Gnome stand aber an erster Stelle der Auswahlliste.

Der Antrag auf die Rückkehr zur KDE-Standardauswahl stammte vom neu gewählten KDE-Vorstandsmitglied Frank Karlitscheck. Wie bereits berichtet, nutzen laut einer Umfrage rund zwei Drittel aller Opensuse-Nutzer KDE als Desktop. Novell hatte nach der Übernahme von Suse begonnen, Gnome zu favorisieren.