Open Source im professionellen Einsatz

Openstack Summit: Höhere Messlatte für Interop Challenge

10.05.2017

Beim Openstack Summit in Boston gab es wie schon beim Vorgänger in Barcelona eine gemeinsame Demonstration der Interoperabilitätsfähigkeiten von Openstack. 15 Teilnehmer nahmen auf der Bühne an der Interop Challenge teil.

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Mark Collier von der Openstack Foundation konnte 15 maßgeblich an Openstack beteiligte IT-Unternehmen zur Challenge begrüßen, darunter Canonical, die Deutsche Telekom, Huawei, IBM, Rackspace, Red Hat, Suse, VMware und Netapp.

Interop Challenge beim Summit. Quelle: Linux-Magazin

Es galt für die Teilnehmer, Kubernetes auf Openstack auszurollen und das Container-Management-Tool zu nutzen, um ein verteiltes CockroachDB-Datenbanksystem und NFV-Anwendungen aufzusetzen. Ziel der Übung war es, die Interoperabilität von Oenstack mit CockroachDB und vor allem Kubernetes zu zeigen. Der Entwicklerin von Rackspace gelang es als erste die Aufgabe zu beenden, alle anderen folgten ebenso erfolgreich im von Spencer Kimball, CockroachDB-Mitbegründer und CEO der Cockroach Labs, überwachten Dashboard.

In Barcelona bestand die Aufgabe darin, eine unmodifizierte Anwendung über verschiedene Openstack-Umgebungen simultan auszurollen. Am Rande der Konferenz war damals zu hören, dass diese Aufgabe wenig mit der Realität zu tun hat und auch nicht übermäßig herausfordernd sei. Die Kritik ist wohl auch bei der Foundation angekommen. Brad Topol von IBM, Mitglied im Openstack-Board, und für den Testaufbau verantwortlich sprach zumindest von seinem stark erhöhten Stresslevel.

Während der Demonstration erläuterte Spencer Kimball auch noch wie er auf den eher unappetitlichen Namen für seine Datenbank gekommen ist: Wie die Küchenschabe sei sie gut replizierbar und schwer zu töten.

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