Openrouteservice jetzt für ganz Europa
Der auf Openstreetmap und anderen freien Geodaten basierende Routingdienst Openrouteservice lässt sich jetzt mit vollem Funktionsumfang in ganz Europa nutzen.
Wie Professor Dr. Zipf von der Universität Bonn gegenüber Linux Magazin Online bestätigte, stehen die umfangreichen OpenLS-Dienste jetzt erstmals vollständig für den ganzen Kontinent und Teilbereiche angrenzender Staaten zur Verfügung.
"Die nun zusätzlich von Openrouteservice neu abgedeckten Staaten umfassen die Niederlande, Belgien, Portugal, Griechenland, Türkei, Schweden, Finland, Norwegen, Polen, Ungarn, Tschechien, Luxemburg, Zypern, Slowenien. Slowakei, Kroatien, Rumänien, Bulgarien, Bosnien-Herzegovina, Estland, Litauen, Lettland, die Ukraine, Weißrussland, Mazedonien, Moldawien, Montenegro, Malta, Island, zahlreiche Zwergstaaten und sogar den westlichen Teil Russlands einschließlich Moskau.", so Prof. Dr. Zipf gegenüber Linux Magazin Online. "Mittlerweile nutzen immer mehr wissenschaftliche Einrichtungen vom Katastrophenschutz bis zu NASA-Projekten wie WorldWind Openrouteservice, und die Datenmenge wächst ungebremst."
Das Angebot umfasst dabei Routing für KFZ, Fußgänger und Radfahrer in verschiedenen Sprachen. Darüber hinaus bietet Openrouteservice die aus den gelbe Seiten oder Navigationssystemen bekannte Umgebungssuche (Points-of-Interest, POI), den Ausschluss von Gebieten oder gezielte Umwege bei der Routenberechnung (Avoid Area und Via Points) und vieles mehr. Programmierer und Anwender können die Daten auch über Dienste wie den Web Map Service (WMS) frei nutzen, auch Benutzer von Googles mit Android-Betriebsystem greifen dank der Software AndNAV mobil auf die Daten zu.
Openrouteservice ist ein Projekt, das am Geographischen Institut der Universität Bonn und von zahlreichen freien Entwicklern um Pascal Neis entwickelt wird. Der Großteil der Daten stammt aus dem freien Kartendienst Openstreetmap und zahlreichen frei verfügbaren Datenbanken (Linux Magazin Online berichtete).





