Ein neues Feature soll die einzelnen Build-Server zu einem weltweiten Netzwerk zusammenführen: Jede Instanz von OpenSuse Build Service (OBS) 0.9 arbeitet automatisch mit anderen OBS-Installationen zusammen und kann so beispielsweise um bereits gebaute Projekte wiederverwenden.

Komplette System-Images erstellt OBS nun nach der Vorgabe von Kiwi-Konfigurationen automatisch. Dazu kommt die Unterstützung für den Emulator Qemu. So brauchen Entwickler nicht mehr einen ganzen Hardware-Zoo bereithalten, sondern können von Qemu emulierte Architekturen wie x86_64, Sparc, Mips und PowerPC auf einer Maschine testen. Die automatisierten Builds ergänzt die neue Version mit automatisierten Test, für die RPM Lint zum Einsatz kommt.

OpenSuse Build Service 0.9 steht als Quelltext-Archiv und als Binärpaket für verschiedene Linux-Distributionen zum Download zur Verfügung. Daneben ist die neue Release bereits auf den Buildservern des OpenSuse-Projekts im Produktiveinsatz.