Eine Lanze für offene Datenstrukturen brach Open-Xchange CEO Rafael Laguna in seiner Keynote. Sein Aufruf: "Command your Data", fällt vielen Usern in Zeiten von Social
Networks nicht mehr so einfach. Herauszufinden, wer die Oberhand über die eigenen Daten hat, gestaltet sich dank AGBs w ie die von Google, LinkedIn oder Facebook schwierig.
Manche Dienste integrieren sogar Klauseln, die es dem Betreiber vorbehalten, jederzeit alle Daten des Accounts zu löschen, in manchen Fällen sogar ohne den Benutzer zu informieren.
Allein deswegen scheiden derartige Adressbücher oder Kontaktbörsen für Marketingabteilungen in Unternehmens häufig aus, Mitarbeiter nutzen sie auf eigene Faust. Genau in diese Bresche springt Open-Xchange und entwickelt eine ganze Serie von Schnittstelle (Hubs), die die Kontaktdaten aus Programmen wie Xing, LinkedIn, Facebook und vielen anderen mit dem Open-Xchange-Groupware-Speicher abgleicht. Admins haben so jederzeit volle Kontrolle und sind vor einem Datenverlust geschützt, der zentrale OX-Server dient sowohl als Backup als auch als Synchronisationsdienst.
In einer Live-Demo konnte Stephan Martin, Head of Professional Services damit bereits die Synchronisation von LinkedIn- und Xing-Adressbuch über Open-Xchange und via Active Sync in das Adressbuch seines Iphones vorführen. Auch mit Blackberry-Geräten lassen sich auf diesem Weg, über Produkte dritter Hersteller, Daten abgleichen.
Am Rande der Konferenz gab Frank Hohberg, EVP Sales und Marketing, die Zusammenarbeit zwischen Open-Xchange und dem
Appliance-Hersteller Pyramid bekannt. Ende Oktober soll die erste Open-Xchange-Groupware-Appliance inklusive Hardware für Unternehmen erhältlich sein.