Bedingung für die Teilnahme ist, dass ein Core-Entwickler oder das Projekt selbst in der Schweiz sitzt, zum Beispiel in Form des projekttragenden Vereins. Mit fünf Kategorien will die User Group freie Software in der Öffentlichkeit und insbesondere den Nachwuchs fördern.

Gesucht werden als erstes ein Open-Source-Projekt mit maßgeblicher Schweizer Beteiligung ("Swissness Award") und ein Unternehmen mit überdurchschnittlichem Engagement als Kompetenzträger, Förderer oder Software-Freigeber ("Business Award"). Der "Pioneer Award" geht an eine Firma oder öffentliche Institution, die quelloffene Software gegenüber proprietärer bevorzugt. Zwei weitere Preise gehen an Einzelpersonen: Den "Advocacy Award" erhält, wer sich besonders für die Verbreitung von freier Software einsetzt. Der "Education Award" geht an einen Schüler, Azubi oder Studenten, der sich etwa im Rahmen der Ausbildung, an der Ausbildungsstätte oder in der Öffentlichkeit besonders für Open-Source-Software einsetzt.

Wer ein Projekt oder Unternehmen vorschlägt, nutzt bis zum 4. September ein Formular auf der Award-Webseite. Parat haben sollte man jeweils maximal 1200 Zeichen Projektbeschreibung und Begründung für die Bewerbung. Die Gewinner erhalten ihre Ehrung am 23. September auf der Open Expo in Zürich.

Zurzeit steht noch nicht fest, wie hoch die Preise sind und ob es in jeder Kategorie einen oder drei Gewinner gibt: Das hänge von den Sponsoren und den eingehenden Bewerbungen ab, sagte Organisator Florian Kammermann gegenüber Linux-Magazin Online.