Open Source im professionellen Einsatz

Newsletter abonnieren
Seite durchsuchen

HEFTARCHIV | NEWS | E-BIBLIOTHEK | VIDEO | BLOGS | WHITEPAPER | EVENTS | ACADEMY | ABO | SHOP

user friendly

  Home  »  NEWS  »  Open-Source-Tag der Lisog: Warum deutsche Behörden migrieren  

RSS-Feed der aktuellen News von Linux-Magazin Online Folgen Sie Linux-Magazin Online auf Twitter
Diesen Artikel druckenDiesen Artikel weiterempfehlen Diesen Artikel kommentieren Newsletter abonnieren
Share/Bookmark

Open-Source-Tag der Lisog: Warum deutsche Behörden migrieren

Auf dem Open-Source-Tag der Linux Solutions Group (Lisog) hat Professor Mark Cassell von der Kent State University, Ohio, die ersten Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, die sich mit der Frage beschäftigt, warum Regierungsbehörden zu freier Software wechseln.

Der erste Teil seiner Untersuchungen widmete sich dabei ganz der Frage "Warum werden Behörden innovativ und migrieren zu Open Source Software?" In einer umfangreichen Umfrage in den Städten München, Wien, Schwäbisch Hall und Treuchtlingen kamen dabei teilweise überraschende Ergebnisse zutage. So steht laut Cassell die Innovationsfreudigkeit deutscher Verwaltungen in Sachen Open-Source-Software im Gegensatz zum Klischee der trägen Behörde und des Beamten, der Veränderungen scheut.

Der Studie zufolge werden Migrationen im öffentlichen Sektor hauptsächlich vom Wunsch nach Unabhängigkeit und dem Bestreben nach Selbstbestimmtheit und Entscheidungsfreiheit angetrieben, Kostenfragen stellen dabei meist nur einen letzten Auslöser dar. Auch wenn die Implementierung der Migration komplex und von organisatorischen Strukturen bestimmt ist, entsteht dabei noch ein sehr wertvoller Mehrwert. "Viele Behörden erfassen dann ihre IT zum allerersten Mal rational und planvoll.", sagte Cassell im Gespräch mit Linux-Magazin Online.


			Diese tabellarische Aufstellung von Motivationen für die Linux-Migration sorgte für rege Diskussionen nach dem Vortrag. (Bild: Cassell)

Diese tabellarische Aufstellung von Motivationen für die Linux-Migration sorgte für rege Diskussionen nach dem Vortrag (Bild: Mark Cassell, mcassell@kent.edu).

Als Hauptgrund für den Wechsel zu Open Source gaben 25 Prozent der Befragten die Unabhängigkeit von Monopolisten an, 20 Prozent nannten zu erwartende Effizienzsteigerung. Das Thema Kosteneinsparungen rangiert nur auf Platz drei mit knapp 13 Prozent.

(Markus Feilner)
Diesen Artikel druckenDiesen Artikel weiterempfehlen Diesen Artikel kommentieren Newsletter abonnieren
Share/Bookmark
Ähnliche Artikel
Polizeigewerkschaft fordert Einsatz freier Software
Fallstudie über Open-Source-Software in Behörden
Open Source in US-Behörden: Sicherheit als Chance und Risiko
Innenministerium legt Migrationsleitfaden 3.0 vor
Linux-Verband und Lisog planen Fusion
Open-Source-Tag der Lisog: Benefits für die Benutzer schaffen!
Whitepaper
Open Source Datenintegration in der Praxis: Fallstudien und Anwendungsbeispiele

Über die letzten Jahre hinweg haben sich Open Source Lösungen als fester Bestandteil des gesamten Datenintegrationsmarktes etabliert. Viele Unternehmen haben bereits das Open Source Modell für Ihre Datenintegrationsprojekte aufgegriffen. Das vorliegende White Paper illustriert anhand ausgewählter Fallstudien und Anwendungsbeispiele die Implementierung von Open Source Datenintegration in der Praxis und benennt die daraus resultierenden Vorteile.

Download PDF (Registrierung erforderlich)
The Role of Open Source in Data Integration

Obwohl in den letzten Jahren viele technische Fortschritte erzielt werden konnten, verfügen die meisten Datenintegrationsprozesse nach wie vor nur über eine sehr begrenzte Automatisierung. Das vorliegende White Paper von dem Industry Analyst Mark Madson wird zunächst ein grundlegendes Verständnis von Daten Integration vermitteln, die Vorzüge von Open Source Lösungen für Daten Integration erläutern und Ihnen professionelle Empfehlungen geben, damit Sie Ihre Integrationsjobs noch einfacher und produktiver gestalten können.

Download PDF (Registrierung erforderlich)
Kommentare (0)