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Open-Source-Flashplayer Lightspark im Beta-Stadium

Lightspark, eine freie Implementierung von Adobes Flash-Technologie, ist als Software im Betastadium verfügbar.

Das Projekt, etwas älter als ein Jahr, setzt nicht auf Reverse Engineering sondern baut seine Software auf die vom Hersteller publizierte Dokumentation des SWF-Dateiformats auf.

Lightspark verwendet OpenGL-unterstütztes Rendering, was das zukünftige Nachrüsten von Effekten erlaubt. Daneben haben die Entwickler die Skriptsprache Actionscript 3.0 (aus Flash 0.9) fast vollständig umgesetzt, und zwar sowohl in einem Interpreter als auch in einer JIT-Engine auf LLVM-Basis. Ein Mozilla-kompatibles Lightspark-Plugin gibt es auch, es kann aber beim derzeitigen Entwicklungsstand zu Browser-Abstürzen führen.

Aufgrund dieser Features versehen der italienische Student Luca Invernizzi und seine Mitstreiter ihre Flash-Umsetzung mit dem Beta-Etikett. Lightspark ist unter GPLv3 lizenziert, besitzt eine Launchpad-Seite und steht in einem persönlichen Repository als Ubuntu-Paket bereit.

(Mathias Huber)
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Kommentare (1)
von
Anon,
19.05.2010 11:22
Abstürze also?
"Ein Mozilla-kompatibles Lightspark-Plugin gibt es auch, es kann aber beim derzeitigen Entwicklungsstand zu Browser-Abstürzen führen."

Komisch, das selbe Phänomen habe ich ständig beim Original. ARD und ZDF Mediathek führen regelmässig zu totalabstürzen der gesamten grafischen Oberfläche. Klasse Leistung Adobe!